Urlaub mit Hund zwischen Heide & Harz
Urlaub mit Hund im Harz: Wandern, Baden, Einkehren
Urlaub mit Hund im Harz: entdecke 5 hundefreundliche Bade-Teiche, Leinenpflicht-Regeln im Nationalpark und Einkehrtipps, jetzt deine Tour planen!
Der Harz vereint Wald, Wasser und Berge auf engem Raum, das macht ihn zu einem der beliebtesten deutschen Reiseziele für Urlaub mit Hund. Zwischen Nationalpark, Oberharzer Teichen und urigen Waldgaststätten findet ihr hier Wanderungen, Badestellen und Einkehrmöglichkeiten, die auf deinen Hund eingestellt sind. In diesem Guide zeigen wir dir konkrete Teiche zum Baden, hundefreundliche Wege und die Regeln, die im Nationalpark Harz ganzjährig gelten.
Warum der Harz ein Top-Reiseziel für Hundehalter ist
Der Nationalpark Harz erstreckt sich über rund 24.700 Hektar Wald- und Berglandschaft mit dem Brocken als höchstem Punkt. Rundherum liegt die Oberharzer Wasserwirtschaft, ein UNESCO-Welterberegion aus historischen Teichen, Gräben und Wasserläufen, die heute vor allem eines sind: wunderbare Ausflugsziele mit Hund.
Die Region ist von München aus zwar eine Tagesreise entfernt, dafür aber mit dem Auto gut über die A7 und A395 erreichbar. Wer mit Hund anreist, findet in Orten wie Hahnenklee, Bockswiese, Braunlage oder Bad Harzburg eine gute Basis für Tagestouren zu Teichen und Wanderwegen. Der Harzer Tourismusverband bündelt viele dieser Ziele online für die Reiseplanung.
Für die Übernachtung findest du in Hahnenklee, Bad Harzburg oder Braunlage zahlreiche Hotels und Pensionen, die auf Urlaub mit Hund eingestellt sind. Frag bei der Buchung gezielt nach Hundenapf, Decke und ausgewiesenen Gassi-Flächen in Hotelnähe.
Baden mit Hund im Harz: Die schönsten Teiche
Die Oberharzer Teiche wurden einst für den Bergbau angelegt und sind heute beliebte Badestellen, an denen dein Hund in den meisten Fällen mit ins Wasser darf. Besonders bekannt bei Hundehaltern sind die Grumbacher Teiche, der Than Teich und der Kranicher Teich rund um Hahnenklee und Bockswiese. An ihren flachen Ufern kannst du gut ins Wasser gehen, die Teiche liegen meist direkt an Wanderwegen, sodass sich Baden und Spazierengehen gut kombinieren lassen.
Der Priorteich bei Bad Sachsa und Walkenried, südlich des eigentlichen Oberharzer Teichgebiets, ist ebenfalls ein beliebtes Ausflugsziel. Am offiziellen Waldbad-Bereich darf dein Hund allerdings nicht mit ins Wasser, am gegenüberliegenden Ufer ist das Schwimmen mit Hund meist erlaubt.
Wo Baden für Hunde verboten ist
Nicht überall im Oberharz ist Baden mit Hund erlaubt. Laut hundeurlaub.de ist das Schwimmen mit Hund verboten am Auerhahnteich und am Neuen Grumbacher Teich in Hahnenklee, am Oberen und Mittleren Kellerhalsteich sowie am Mittleren und Unteren Pfauenteich in Clausthal-Zellerfeld, außerdem am Hirschler Teich, am Jägersbleeker Teich und am Fortuner Teich, ebenfalls in Clausthal-Zellerfeld. Diese Gewässer dienen der Trinkwasserversorgung. Auch in reinen Trinkwassertalsperren sowie in der Grane-, Ecker- und Rappbodetalsperre darf dein Hund nicht ins Wasser. Diese Ausnahmen solltest du dir vor der Tour merken, damit du nicht enttäuscht vor einem Gewässer stehst, an dem dein Hund draußen bleiben muss.
Sonderfall Waldseebad Kuttelbacher Teich
Der Kuttelbacher Teich ist bei Hundehaltern beliebt, hat aber eine Besonderheit: Im offiziellen Badebereich des Waldseebads dürfen Hunde laut hundeurlaub.de nicht mitschwimmen, abseits dieses Bereichs am Teich ist das Baden mit Hund meist möglich. Die Badesaison des Waldseebads läuft von Mitte Mai bis Mitte September. Informiere dich vor Ort über die genaue Abgrenzung des Badebereichs, damit du weißt, wo dein Hund willkommen ist.
Wandern mit Hund im Nationalpark Harz: Diese Regeln gelten
Im Nationalpark Harz gilt ein absolutes Wegegebot: Du und dein Hund bleiben ausschließlich auf den markierten Wanderwegen, das Betreten von Wald abseits der Wege ist nicht erlaubt. Dazu kommt die Leinenpflicht, und die gilt nach offizieller Auskunft des Nationalparks das ganze Jahr über, nicht nur während der Brut- und Setzzeit im Frühjahr. Freilaufende Hunde können Wildtiere wie Rehe oder Auerhühner erheblich beunruhigen, deshalb wird die Regel konsequent durchgesetzt.
Deinen eigenen Müll nimmst du wieder mit, Mülleimer gibt es entlang der Wege nur selten. Das Geschäft deines Hundes darfst du dagegen liegen lassen: Laut Nationalpark Harz sollen keine Hundekotbeutel verwendet werden, liegt die Hinterlassenschaft direkt auf dem Weg, schiebst du sie am besten mit einem Stock zur Seite. Auch der Harzer Tourismusverband bestätigt, dass Hinterlassenschaften abseits des Wegs liegen bleiben dürfen. Offenes Feuer und Rauchen sind im Nationalpark ganzjährig verboten; an heißen, trockenen Tagen solltest du zusätzlich auf mögliche Sperrungen einzelner Bereiche wegen Waldbrandgefahr achten.
Harzer Wandernadel mit Hund
Wer die Harzer Wandernadel sammelt, kann viele Stempelstellen problemlos mit Hund erreichen, etwa am Grumbacher Teich, wo sich Stempelkasten und Badestelle gut kombinieren lassen. Plane bei längeren Etappen ausreichend Pausen und Wasser für deinen Hund ein, besonders an heißen Sommertagen.
Einkehren mit Hund: Waldgaststätten & hundefreundliche Gastronomie im Harz
Entlang vieler Wanderwege im Nationalpark liegen Waldgaststätten, die sich gut als Etappenziel eignen und Wanderern mit Hund offenstehen. Frag am Tisch kurz nach einem Wassernapf, die meisten Häuser stellen ihn gerne bereit.
Auch abseits des Nationalparks gibt es in den Harzer Orten zahlreiche Cafés, Biergärten und Gasthöfe, die Hunde willkommen heißen. Welche Gastgeber in der Region ganz bewusst auf Hundegäste eingestellt sind, mit Napf, Decke und offenen Ohren für Vierbeiner, zeigt das Königshappen-Netzwerk mit den Partnerhäusern der Region Heide & Harz.
Beste Reisezeit & Praktisches
Für Badetage an den Teichen ist der Sommer von Juni bis August ideal, dann sind die Wassertemperaturen angenehm und die Teiche gut zugänglich. Für ausgedehnte Wanderungen eignen sich Frühjahr und Herbst oft besser, weil es kühler ist und dein Hund bei längeren Touren nicht überhitzt.
Achte im Hochsommer zusätzlich auf die Waldbrandgefahrenstufe des Nationalparks, an heißen, trockenen Tagen können einzelne Wege oder Bereiche gesperrt sein. Parkplätze an beliebten Ausgangspunkten wie Hahnenklee oder am Brockenaufstieg füllen sich an schönen Wochenenden früh, eine zeitige Anreise lohnt sich. Mehr zum Schutz deines Hundes an heißen Sommertagen liest du in unserem Ratgeber Hund & Hitze im Sommer.
Mehr Ziele für den Urlaub mit Hund findest du in unserem Ratgeber Urlaub mit Hund. Zieht es dich statt in die Berge ans Wasser, zeigen wir dir die schönsten Hundestrände in Deutschland.
Packliste für den Hundeurlaub im Harz: gesunde Stärkung unterwegs
Auf langen Wandertagen im Harz braucht dein Hund zwischendurch eine kleine, gesunde Stärkung. Unsere Bio-Pute-Kausnacks aus 100 % Bio-Putenfleisch sind hart und knackig, das Kauen beschäftigt deinen Hund auch auf der langen Autofahrt zum Harz und regt nebenbei den Speichelfluss an. Für die Wanderung selbst eignen sich Portionsbeutel mit unseren Bio-Huhn-Leckerli aus 90 % Bio-Hühnerfleisch, handlich verpackt in 10-g-Einheiten für den Rucksack. Was in unseren Leckerli steckt und worauf du beim Kauf achten solltest, liest du in unserem Ratgeber Bio-Hundeleckerli: Was steckt wirklich drin?.
Nach einem Bad im Teich oder einer Gipfeltour ist so eine Belohnung parat, ganz ohne dass du lose Leckerli im Rucksack suchen musst. Mehr Auswahl an Kauartikeln findest du in unserem Kauartikel-Sortiment.
Quellen
Weiterlesen
Häufige Fragen
FAQ
Darf mein Hund im Harz überall baden?
In den meisten Oberharzer Teichen ist Baden mit Hund grundsätzlich erlaubt. Ausnahmen sind laut hundeurlaub.de unter anderem der Auerhahnteich und der Neue Grumbacher Teich in Hahnenklee, die Kellerhalsteiche und Pfauenteiche sowie der Hirschler, Jägersbleeker und Fortuner Teich in Clausthal-Zellerfeld, dazu reine Trinkwassertalsperren wie die Grane-, Ecker- und Rappbodetalsperre. Am Kuttelbacher Teich und am Priorteich ist das Baden für Hunde im offiziellen Waldbad-Bereich untersagt, abseits davon ist es meist erlaubt.
Gilt im Nationalpark Harz Leinenpflicht das ganze Jahr?
Ja. Im Nationalpark Harz gilt die Leinenpflicht ganzjährig und nicht nur während der Brut- und Setzzeit, um freilaufende Wildtiere nicht zu beunruhigen. Das absolute Wegegebot gilt zusätzlich das ganze Jahr über.
Welche Wanderwege im Harz sind hundefreundlich?
Rundwege rund um die Oberharzer Teiche wie am Grumbacher Teich oder Priorteich sind meist flach, gut ausgeschildert und eignen sich gut für Hunde. Innerhalb des Nationalparks musst du dabei auf den markierten Wegen bleiben und deinen Hund anleinen.
Gibt es hundefreundliche Restaurants und Gaststätten im Harz?
Ja, viele Waldgaststätten entlang der Wanderwege im Nationalpark sowie Cafés und Gasthöfe in den Harzer Orten heißen Hunde willkommen. Frag am besten vorher kurz nach, ob dein Hund mit an den Tisch darf, und nimm für unterwegs einen eigenen Napf mit.
Was muss ich beim Wandern mit Hund im Nationalpark beachten?
Halte dich an das absolute Wegegebot und leine deinen Hund ganzjährig an. Offenes Feuer und Rauchen sind im gesamten Nationalpark Harz ganzjährig und unabhängig von der Waldbrandgefahrenstufe verboten. Deinen Müll nimmst du wieder mit, das Geschäft deines Hundes darf laut Nationalpark-Regeln liegen bleiben und muss nicht eingesammelt werden.
Wann ist die beste Reisezeit für einen Hundeurlaub im Harz?
Für Badetage an den Teichen eignet sich der Sommer von Juni bis August. Frühjahr und Herbst sind angenehmer zum Wandern, weil es kühler ist und dein Hund sich bei längeren Touren nicht überhitzt.